„Ein wandernder Geist ist ein unglücklicher Geist”

besagt eine Studie von Killingsworth und Gilbert, 2010. Im Rahmen einer Forschungsarbeit wurde eine App auf tausende Handys von freiwilligen Personen installiert, mit einer Befragung in unregelmäßigen Abständen. Die Fragen lauteten:  Was machen Sie gerade? Wo ist Ihr Geist? (Ihre Aufmerksamkeit) und wie Glücklich sind Sie? Das Ergebnis macht deutlich, dass  ein Zusammenhang zwischen geistigen Präsenz  im Hier und Jetzt und des gefühlten Glücks besteht. Das häufige Abschweifen der Gedanken hatte negative emotionale Auswirkungen auf die Probanden und das Wandern des Geistes stellte sich als die Ursache und nicht als die Folge des Unglücklich seins heraus. Meditation und andere Praktiken können uns trainieren daher diesen Vorgang zu stoppen um im Hier und Jetzt zu sein.